PÄDAGOGIK
Ein klarer Rahmen – ohne Kindern die Richtung vorzuschreiben.
Hier seht ihr, wie Kinder bei uns lernen, wie wir sie im Alltag begleiten und wie sie auf den Schulstart vorbereitet werden.
Unser situationsorientierter Ansatz: die vollständige Konzeption (PDF) →

SO LERNEN KINDER BEI UNS
Bildung knüpft an das an, was Kinder wirklich bewegt.
Nicht vorgefertigte Pläne, sondern die Fragen und Interessen der Kinder bestimmen unseren Alltag. Grundlage ist unser Bild vom Kind: ein kompetentes, neugieriges und aktives Subjekt seiner eigenen Entwicklung.

AUS UNSEREM ALLTAG
So entstehen bei uns Themen: drei Beispiele.
Manche Projekte füllen einen Tag, andere begleiten uns wochenlang.
-
AnlassBaustelle in der Nachbarschaft→ Projekt zu Maschinen & Technik -
AnlassSpinne im Schrank entdeckt→ Staunen über Insekten & Tiere -
AnlassEislutscher schmilzt auf der Zunge→ Experiment zu Aggregatzuständen
Die ThemenAus kleinen Alltagsmomenten werden Projekte
Die Kinderkonferenz am Montag ist ein wichtiges Forum: Die Kinder bringen ein, was ihnen wichtig ist, und besprechen gemeinsam mit den Fachkräften die Woche. Worauf haben wir Lust? Welche Impulse bringen Kinder und Fachkräfte mit? So gestalten wir die Woche im Einvernehmen, soweit sie flexibel ist. Die Themen entstehen aber vor allem durch aufmerksames Zuhören und gezieltes Nachfragen unserer Erzieherinnen im Alltag – die Kinder werden, wo immer möglich, in die Themenwahl einbezogen.
Genau deshalb ist die Schulung unseres Teams so wichtig: Nur aufmerksame, gut ausgebildete Fachkräfte erkennen die unterschiedlichen Interessen der Kinder und können sie aufgreifen.
Der AnsatzPiaget, Bronfenbrenner und unser Bild vom Kind
Unser Handeln stützt sich auf die Entwicklungspsychologie Jean Piagets und den ökologischen Ansatz Urie Bronfenbrenners. Bildung gelingt am wirkungsvollsten, wenn sie an den realen Erfahrungen, Bedürfnissen und Interessen der Kinder anknüpft – nicht an starren Jahresplanungen.
Kinder forschen, erkunden, stellen Hypothesen auf und überprüfen diese – lange bevor sie lesen und schreiben können.
Die HaltungMitbestimmen, selbstständig werden, individuell begleiten
-
Mitbestimmen
Kinder bringen Themen, Wünsche und Ideen ein und gestalten ihren Alltag aktiv mit – von der Raum- und Materialauswahl bis zur Planung gemeinsamer Aktivitäten, Feste und Ausflüge.
-
Selbstständig werden
Wir trauen Kindern zu, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und eigene Lösungswege zu entwickeln. Dazu gehört auch, dass die Teilnahme an Angeboten nicht erzwungen wird.
-
Individuell begleiten
Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Wir orientieren uns an Persönlichkeit, Entwicklungsstand und Interessen des einzelnen Kindes. Zweimal jährlich laden wir zu einem freiwilligen Entwicklungsgespräch mit der Bezugsfachkraft ein.
U3 UND Ü3 GEMEINSAM
Kleine lernen von Großen, Große wachsen an Verantwortung.
Von vier Monaten bis zum Schuleintritt wachsen alle Kinder gemeinsam in einer eingruppigen Kita auf, in einem Haus mit zwei Schwerpunktbereichen. Wie sich das im Alltag zeigt:

Gemeinsam und getrenntAngebote genau auf das Alter abgestimmt
Unten halten sich überwiegend die Küken auf (Kinder unter drei Jahren, 5 Kinder), oben überwiegend die Hasenkinder (Kinder über drei Jahren, 10 Kinder). Sind die Kinder auf beide Bereiche aufgeteilt, begleiten zwei Erzieherinnen die Küken, und zwei Erzieherinnen sowie die Berufspraktikantin begleiten die Hasenkinder. So lassen sich Angebote genau auf das Alter abstimmen. Im Alltag kommen die Kinder aber immer wieder zusammen: beim Frühstück, in Projekten, beim gemeinsamen Singen, bei Ausflügen und bei allem, was draußen stattfindet. Wo es sich anbietet, sind beide Altersgruppen zusammen. Ob etwas gemeinsam oder getrennt stattfindet, richtet sich danach, was für die Kinder gerade am besten passt: ihr Alter, ihr Entwicklungsstand und ihr Interesse.
Vertraute GesichterDer Wechsel nach oben ist ein kleiner Schritt
Alle Fachkräfte kennen alle Kinder, und die Teams mischen sich im Alltag immer wieder. Wenn ein Kind vom unteren in den oberen Schwerpunktbereich wechselt, ist das deshalb ein kleiner, vertrauter Schritt: Die Menschen sind bekannt, die Beziehungen sind gewachsen. Bei Bedarf können beide Bereiche flexibel zusammengelegt werden, denn wir sind eine Gruppe.
Voneinander lernenVorbild und Verantwortung
Ältere Kinder übernehmen Verantwortung, erklären und führen. Jüngere profitieren von der Vorbildwirkung und finden im Alltag viele Anregungen.
Individuell begleitetDas ganze Team kennt jedes Kind
Mit 15 Kindern ist die Villa überschaubar: Das ganze Team kennt jedes Kind persönlich und kann es individuell begleiten. So können die Fachkräfte darauf achten, was das einzelne Kind gerade braucht.
BILDUNGSBEREICHE
Ganzheitlich gefördert, in allen Dimensionen der Entwicklung.
Zehn Bildungsbereiche, dargestellt mit den zehn Elementen unseres Logos. Tippe einen Baustein an, um zu sehen, wofür er steht.
Tippe auf einen Baustein
Welcher Baustein steht für welchen Bereich? Wählt einen Baustein im Haus oder eine der Schaltflächen unten.